REHA-ZENTRUM MASSORZ

Institut für Rehabilitation


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Tipps fürs gesunde Fahrrad fahren


Die gesunde Körperhaltung beim Radfahren

Ergonomie

Drei Viertel der Radfahrer sind mit falsch eingestelltem Fahrrad unterwegs: Sattel zu hoch, Lenker zu tief, Rahmen zu groß. Dies kann den Fahrspaß erheblich mindern, Gelenke belasten, zu Fahrunsicherheit und damit zu Unfällen führen.

Gesunde Körperhaltung: Bild 1 + 2

Als Faustregel gilt: je aufrechter man sitzt, desto schonender für die Wirbelsäule – je gebeugter, desto leistungsorientierter. Zum bequemen Fahren sollten die Lenkergriffe mindestens 20 cm höher als die Satteloberkante sein.

Der richtige Rahmen: Bild 3 + 4

An drei Stellen berühren sich Fahrrad und Fahrer: am Sattel, am Lenker und an den Pedalen. Diese drei Punkte sollten so zueinander positioniert sein, dass eine bequeme und gesunde Sitzhaltung möglich ist. Der Sattel sollte ausreichend hoch gestellt sein, so dass die Kniebeugung beim Treten gering bleibt.

Die Handhaltung: Bild 5 + 6

Wenn die Finger beim Radfahren einschlafen, das Handgelenk sich unangenehm bemerkbar macht oder es im Hals- oder Schulterbereich zwickt, kann das von der falschen Griffhaltung herrühren. Die Handgelenke dürfen nicht abgeknickt werden, sondern sollten locker nach vorne ausgerichtet sein. Dabei liegen die Hände ein bis zwei Handbreit links und rechts von den Schultern auf dem Lenker auf, die Ellenbogen sind leicht angewinkelt.

Die Sattelform: Bild 7

Je aufrechter (und damit gesünder) man sitzt, umso mehr Gewicht verlagert sich auf das Gesäß. Der Sattel sollte deshalb ausreichend breit sein, damit sich das Gewicht auf die Sitzbein-Höcker verteilen kann. Wichtig ist auch eine ausreichende Sattelfederung, damit die Stöße nicht voll von der Wirbelsäule abgedämpft werden müssen.

Die Fußstellung: Bild 8

Der Fuß sollte gerade auf den Pedalen stehen, die Zehenballen auf der Pedalachse. Andernfalls kann es zu schmerzhaften Drehfehlern im Kniegelenk kommen.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der BKK VOR ORT